Bemerkenswert

Eines Tages

Dies ist die Kurzfassung des Beitrags.

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Irgendwann habe ich beschlossen meinen Weg alleine zu gehen, der Weg teilte sich. Ich blieb stehen und schaute den Menschen hinterher die weiter gingen, sie wurden kleiner und entfernten sich immer mehr. Ich ging den anderen Weg, durch Nebel, über Steine und Felsen, die den Weg versperrten und Brücken mußte ich erst selber bauen. Und jetzt bin ich, wer ich bin. Ein Weg von Vielen, nur freier und glücklicher.

 

Warum ich nicht mehr wählen gehe

Immer wieder hört man das Nachgeplappere: wer nicht wählt, darf auch nicht meckern. Sagt wer? Natürlich darf ich das, vor allem über Menschen, die immer wieder den gleichen Scheiß wählen und sich wundern, dass sich nichts ändert und keiner von den Wählern kapiert, dass sich nichts ändern wird und die Strippenzieher ganz andere sind. Es ist für mich keine Partei dabei, die meine Interessen vertritt und die kleinen Parteien werden nicht wahrgenommen. Wer nicht wählt, wählt die Rechten? Ist wissenschaftlich wiederlegt. Ich mag mich auch nicht zwischen Erbsen, oder Möhren aus der Dose entscheiden, weil ich keinen Dosenfraß mag. Ich bin weder rechts, noch links, was ich mir von einer Partei wünschen würde:

– Entlastung von Familien

– Abschaffung von Zeitarbeit und befristeten Verträgen

– Gesunde Lebensmittel, kein Genfraß, kein Zuckerfraß, kein Insektizidverpestetes Obst und Gemüse

– Verbot von Insektenvernichtenden Spritzmitteln

– Erhöhter Umweltschutz und kein Klimaerwärmungsblabla, 1640 gab es übrigens eine Hitzeperiode in Europa

– Jedes Lebewesen hat ein Recht auf Schutz, auch Tiere (Menschen sind übrigens Säugetiere)

– Religion soll Privatsache werden, Entmachtung der Kirche

– Gleichstellung von Mann und Frau, Privat wie im Beruf

– Hohe Strafen auf sexuelle Belästigung

– Hohe Bestrafung von Umweltsündern

– Ausbau und Änderung des Schulsystems

– Anerkennung der unterschiedlichen Geschlechter, nicht nur auf dem Papier

– Freie Wahl, ob Mütter berufstätig sein wollen, oder nicht, keine Benachteiligung von Frauen, wenn sie erstmal aus dem Beruf aussteigen.

– Gleiche berufliche Chancen für alle, die Realität ist anders

– Sicherheit in diesem Land, Bestrafung und Abschiebung von Mehrfachtätern aus anderen Ländern

– Grenzschutz

– Wirklicher Schutz gegen Mobbing, sexuelle Belästigungen

– Rente nach 45 Arbeitsjahren, inkl. Anerkennung von Mutterschaft und Ausbildungsjahren. Ewigkeitsstudenten haben dann leider Pech gehabt.

– Entmachtung der Medien

– Wiedereinführung der Wehrpflicht, Ausbau der Bundeswehr

– Ausbau alternativer Heilmethoden

– Verbot von Alkohol in der Öffentlichkeit, Aufklärung über Alkoholismis, Alkohol stark verteuern

– spürbare finanzielle, steuerliche Entlastung kleiner Firmen

-Menschenwürdige Arbeitsbedingungen, nicht nur auf dem Papier. Ständige Kontrollen in Firmen in Bezug auf sexuelle Belästigung und Mobbing, sowie Stress/Burnout Prävention, ansonsten Geldstrafen

– Umweltsünder härter Bestrafen

– Durchmischung von Deutschen und Migranten, damit keine Ghettos entstehen und wirkliche Integration stattfinden kann

– Hochbauweise von Mietwohnungem, anstatt immer mehr Vernichtung von Natur

– Jäger dürfen nur Nachweisbar kranke Tiere zur Erlösung abschießen, es würde sich alles selber regulieren, die Natur braucht den Menschen nicht

– Abschaffung der Massentierhaltung, 2 mal Fleisch pro Woche muss reichen.

– Gerechtigkeit soll siegen und nicht, wer den besseren Anwalt hat

Und da keine Partei das bietet und Wahlversprechen sowieso nicht eingehalten werden, gehe ich nicht wählen.

Alles richtig gemacht

3 Wochen hatte ich keine Zeitung mehr gelesen, kein Internet, kein Fernsehen. Um mir das heute anzutun, ich lese Dinge, über die wir schon lange sprachen und die als Schwachsinn abgetan wurden, als Verschwörungstheorien. Ich lese von Familien, die immer weniger Geld zur Verfügung haben, von immer mehr Kriminalität. Wenn ich sehe, was mir von meinem Geld abgezogen wird, könnte ich brechen, vor allem, was damit finanziert wird. Gerade stellen wir unseren Selbstversorgergarten auf, nutzen samenfestes Saatgut, backen Brot und Brötchen selber, beziehen das Mehl vom Dorfmüller und Eier von der Nachbarin, sammeln Heilkräuter und haben gelernt, welche Pflanzen und Beeren man in der Natur essen kann und wie man Wasser findet und aufbereitet. Mit Kaminofen sind wir unabhängig vom Heizen, worauf man kochen und backen kann. Putzmittel und Körperpflege stellen wir selber her. Das spart so viel Kohle und bedeutet auch, dass wir noch weniger Steuern zahlen. Und das Wichtigste: Mit dem Verzicht von Kindern ersparen wir uns jeglichen, weiteren Gesellschaftswahn und viel Geld. Ein paar Nachbarn machen mit, so dass wir tauschen können. Alles richtig gemacht.

Nachdenklich

Das Wochenende war großartig, bei der besten Freundin, ihren Kindern und natürlich ihrem Mann. Mit viel Lachen, gegenseitig erste graue Haare zählen und Krähenfüße an den Augen bestaunen. Die Jugend weicht bei uns allen langsam, schrappen wir doch alle so um die 40 herum, doch sind wir alle irgendwie zufriedener, man weiß wer man ist, ist gelassener und niemand will mehr 20 sein. Doch bleibt da auch der Blick auf das Alter, wir denken, dass wir noch 20 schöne Jahre haben, bevor vielleicht die großen Wehwehchen beginnen. Daher müssen wir leben, unsere Zeit nicht nur mit Arbeit verschwenden und noch viele tolle Dinge machen. Ich habe beschlossen mir eine Liste anzufertigen mit Dingen, die ich auf jeden Fall noch sehen und erleben will. Denn wann man seinen Körper ablegen muss weiss niemand.

Der Neid der anderen

Hatte ich doch mal geschrieben, dass man lächeln soll und die Welt zurück lächelt. Stimmt so nicht ganz. Immer öfter fällt mir auf, dass man sich mit guter Laune selber in Schwierigkeiten bringen kann. Menschen in Deutschland können es nur schwer ertragen, wenn jemand einfach glücklich ist. Zuerst wird man angesehen, als hätte man irgendwas eingeworfen, oder als wäre man nicht ganz richtig im Kopf. Dann gibt es die Energievampire, die etwas von der positiven Energie haben wollen, sie lutschen einem die Energie aus, jammern, klagen ihr leid. Bloß weg! Dann gibt es eine Kategorie von Männern, die sich sexuell angesprochen fühlen. Oder Menschen, die einfach neidisch sind und einem das Leben schwer machen. Oder man wird ganz ausgeschlossen.

Ich bin in erster Linie nicht wegen euch freundlich, sondern wegen mir. Mit einem Lächeln fühlt man sich automatisch wohler, schüttet Glückshormone aus und kann das Leben besser wuppen.

Euer Leben ist scheiße? Ihr seid unglücklich in der Beziehung, oder Ehe? Ihr seid überfordert mit den Kindern, euer Job kotzt euch an?

Sucht erstmal den Fehler bei euch, liegt er nicht bei euch und eurer Einstellung arrangiert euch, oder ändert was. Sucht die Ursache. Von schlechtem Selbstbewusstsein, Wunschdenkerei, Blindheit und Materialismus, schlechter Ernährung bis zu Suchtproblemen ist einiges möglich.

Ich habe nichts zu jammern, bin zufrieden mit mir, meinem Leben und will einfach glücklich sein. Für euren Ursache und Wirkungskreislauf seid ihr ganz alleine verantwortlich.

Und übrigens: Lächeln hilft ; )

(Nicht)umgang mit Borderlinern

Es war jetzt das zweite Mal in meinem Leben, dass ich, wie ich stark vermute, Bekanntschaft mit einer Borderlinerin gemacht habe. Das erste mal war vor 10 Jahren und ich lebte mit ihr in einer WG. Sie erzählte mir damals von ihrer Diagnose und ich hatte keine Ahnung, was das eigentlich bedeutete und zog mit ihr zusammen. Sie können zuckersüß sein. Was folgte war mein Auszug und totale Kontaktsperre, weil ich absolut überfordert war mit perfektionistischen Anforderungen und Erwartungen an mich, Gefühlsausbrüchen und täglicher Meinungsänderung, Kontrollzwang und Stimmungsschwankungen (Wutausbruch, weil man keine 1000 g Linsen essen will.) Erst hat man das Gefühl verehrt zu werden, was schon unangenehm ist und wenig später wird man beim kleinsten Anlass verabscheut, weil man nicht diesem Phantasiebild entspricht. Auf einmal kippt die Person im Verhalten und sucht Fehler, wer Negatives sucht der findet auch. Man kann nichts mehr richtig machen. Die Reaktionen sind unberechenbar, was heute gut ist kann sie Morgen zum ausrasten bringen. Auch Handlungen, Änderungen in ihrem gewohnten Ablauf bringen diese Personen zum ausrasten. Hin und her, hü und hott. Sie haben große Vertrauensprobleme und sind immer die Opfer. Über sich selber zu lachen geht nicht, sie dürfen unverblümt ihre Meinung äußern, aber wehe man äußert seine im gleichen Umfang: am besten in Deckung gehen. Diese ganze Erfahrung damals hatte mich sehr durchgeschüttelt, aber es gab eine Lebenserfahrung mehr, so dass ich jetzt die Notbremse ziehen konnte. Kein privater Kontakt mehr. Entweder rennen, so weit wie möglich, oder wenn es nicht anders geht, aus dem Leben aussperren. Je intensiver die Beziehung wird, desto höher die Eskalationsstufe und die Schwelle wird immer niedriger, bis es eskaliert. Denn genau dieses Spiel zeigte sich wieder mit subtilem Anfang. Mich überfordert sowas maßlos, mein Leben ist viel zu kurz und ich werde dafür nicht bezahlt. Sorry.

Freiheit in der Einöde

Ich bin unendlich dankbar und glücklich, für

– ein Dorf ohne Bereicherung

– Joggen können, ohne Männergruppen, die sich nicht benehmen

– mich alleine unterwegs sicher fühlen können

– Morgens aufwachen mit Vogelgezwitscher, statt Verkehrslärm

– Keine Ampeln, kein Stau auf dem Arbeitsweg, kein Abgasgestank. Und ich brauche für 16 km jetzt nur noch 15 Minuten, statt 1,5 Stunden

– keine aggressiven Menschen beim Einkaufen, keine Pöbler beim Autofahren

NRW, du bist sowas von am Arsch.

Karriere und Vorankommen

Karriere und Vorankommen, lese ich immer wieder. Und ich frage mich, was wohl damit gemeint ist. Ich bin nicht die einzige, die sich das fragt. Etliche Jobs, in denen man verschlissen wird, oder still verharrt, aber in keinem von beiden Varianten es die Möglichkeit gab „Voranzukommen“, schon garnicht durch eine Beteiligung an diversen Kursen. „Das brauchen sie doch hier bei uns nicht“. Dann hat man die Wahl, ob man Weiterbildung selber finanziert, oder doch lieber seine Rechnungen bezahlt 😉 Und Zeit und Lust neben dem Alltag habe ich auch keine mehr. Vor Jahren war ich hochmotiviert, wollte niemand, jetzt lebe ich und lerne Dinge, die mich wirklich interessieren. Und mittlerweile würde ich lieber Putzen gehen, als nochmal irgendwie „Karriere“ im Büro anzustreben.